Y058 – BUNDESWEHR UNTER VERDACHT: SEXPARTY, HITLERGRUß & RECHTSROCK

Die Bundeswehr hat Ermittlungen bei ihrer Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) wegen möglicher rechtsradikaler Vorfälle aufgenommen. Bei einer Abschiedsfeier für einen Kompaniechef des KSK am 27. April 2017 sollen nach Recherchen von Y-Kollektiv, dem jungen Reportageformat von funk, Radio Bremen und dem NDR-Magazin „Panorama“ (ARD) mehrere Soldaten den Hitlergruß gezeigt sowie Rechtsrock gehört haben. Die Recherchen beruhen auf den Angaben einer Augenzeugin. Sie schildert, dass sie von einem befreundeten Soldaten zu der Abschiedsfeier auf einer Schießanlage in der Nähe von Stuttgart als „Hauptpreis“ für den Kompaniechef eingeladen wurde. „Hauptpreis“ meint in diesem Fall Sex. Einige ihrer Angaben kann die Augenzeugin mit diversen WhatsApp-Nachrichten und Flugtickets belegen. Diese Nachrichten belegen etwa die Planung der Veranstaltung durch KSK-Soldaten. „Jetzt haben wir uns überlegt, was können wir für den Chef machen. Er muss einen Parcours ablaufen. Am Ende bist du dann sein Preis. Dann darf er dich mit ins Zelt nehmen und ordentlich an dir austoben. Glaub mir, das wird genau dein Ding,“ teilt ihr ein KSK-Soldat mit.

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