Y179 – Ich stottere

Rund 800.000 Menschen in Deutschland stottern. Unter Stottern versteht man eine Unterbrechung des Redeflusses die sich durch auffällige Blockaden, Wiederholungen oder Dehnungen äußert. Starke Stotterer leiden extrem unter ihrer Redeflussstörung und haben Angst vor dem Sprechen, was die körperlichen und psychischen Begleitsymptome oft noch verstärkt. Viele Stotterer versuchen ihre Sprechstörung im Alltag, so gut es geht zu verstecken. Dazu haben die Betroffenen eigene Strategien entwickelt. Doch sie stoßen dabei oft an ihre Grenzen. Es gibt Therapien in denen Stotterer Sprechtechniken lernen, um so ihr Stottern zu kontrollieren. Reporterin Alina Schulz will wissen: Wie fühlt es sich an, genau zu wissen, was man sagen will und es trotzdem oft nicht zu können? Was ist Stottern überhaupt aus medizinischer Sicht, was kann man dagegen tun und wie sollte man sich als Außenstehender Stotterern gegenüber verhalten? Sie besucht die Stottertherapie der LVR Klinik in Bonn und trifft dort zwei Betroffene, die sie mit in ihren Therapiealltag nehmen und ihr von ihrem Leben als Stotterer erzählen.