Y183 – NACHHALTIG = TEUER?

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Im Kapitalismus regiert das Geld? Kein Problem, schließlich sind wir als Konsumenten im Besitz eben dieses Kapitals und können zumindest teilweise entscheiden, wohin die Reise geht. Doch bei den Themen wie Ausbeutung, Kinderarbeit, Waldrodungen, Massentierhaltung, unnötiger CO2-Ausstoß, privatisierte Wasserreserven sind wir uns sicher einig, dass wir das nicht wollen. Und ja, die Stimmen für einen Wandel, angestoßen durch Politik und Wirtschaft werden immer lauter. Aber sind wir nicht eigentlich alle selbst verantwortlich? Wie die Marktwirtschaft funktioniert wissen wir schließlich alle: Angebot und Nachfrage. Felix Müller macht den Selbsttest und stellt seinen alltäglichen Konsum auf die Probe. Er versucht konsequent und radikal, sein Geld in die ethisch korrekt auszugeben. Konsum als Boykott und Unterstützung. Er geht in einem Unverpacktladen einkaufen, tritt einer Solidarischen Landwirtschaft (kurz: SoLawi) bei, eröffnet ein Konto bei der Umweltbank GLS, wechselt den Stromanbieter und steigt auf das Fairphone um. Er trifft eine Expertin für Nachhaltigkeit von der Verbraucherzentrale, die seinen Kühlschrank prüft. Auf dem Wochenmarkt spricht er mit einem Wirtschaftswissenschaftler über Ethik und Konsum und interviewt Thomas Jorberg, der sich seit 42 Jahren mit ethischen Geldanlagen beschäftigt. Mit seinem Selbstexperiment beantwortet er die Frage, ob das gute Gewissen ein Luxusprodukt ist.