Y198 – VERSTRAHLTES DEUTSCHLAND

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Trotz Energiewende ist die Atomkraft noch immer der viertgrößte Energielieferant in Deutschland. Zwar handelt es sich bei Kernkraft um eine effiziente und vergleichsweise CO2-arme Methode der Energiegewinnung, doch bringt sie auch viele Nachteile mit sich, wie etwa die ungelöste Frage der Endlagerung des radioaktiven Atommülls und der naturschädigenden Gewinnung radioaktiver Rohstoffe wie Uran und nicht zu vergessen die radioaktive Strahlung, die negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch, Tier und die Umwelt haben kann. Reporter Marvin Oppong will wissen: Wie radioaktiv verstrahlt ist Deutschland eigentlich? Denn was kaum jemand weiß: Auch in Deutschland gibt es radioaktiv verstrahlte Orte, die zum Teil sogar öffentlich zugänglich sind. Um diese zu finden reist er mit einem Geigerzähler durch Deutschland. Zwei Jahre lang misst er die Strahlung an verschiedenen öffentlichen Orten, die den vom Bundesamt für Strahlenschutz natürlichen Normalwert von 0,1 Mikrosievert pro Stunde teilweise überschreiten. Marvins Suche führt ihn zu Nuklearanlagen, zu einem radioaktiv kontaminierten Supermarkt, auf eine alte Uran-Deponie in Ostdeutschland und zu einem strahlenden Sportplatz neben einer Kita. Er spricht mit Atomkraft-Gegnerinnen, Vertretern einer Deponie, mit Experten, Politikern, Anwohnern und einem Pilzsammler und erfährt: Wie gehen Betroffene mit dem Wissen um die radioaktive Strahlung um?